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    Late Talker: Wenn Kinder spät sprechen lernen

    13. März 2026

    Late Talker: Wenn Kinder spät sprechen lernen

    Manche Kinder lassen sich mit dem Sprechen einfach mehr Zeit als andere. Doch ab wann wird aus „er ist eben ein Spätzünder" ein Grund zur Sorge?

    Was bedeutet Late Talker? Als Late Talker werden Kinder bezeichnet, die mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter aktiv sprechen oder noch keine Zwei-Wort-Kombinationen bilden. Etwa 15–20 % aller Zweijährigen fallen in diese Kategorie.

    Late Talker vs. Late Bloomer Nicht jeder Late Talker braucht Therapie: Etwa die Hälfte der Late Talker holt den Rückstand bis zum 3. Geburtstag von alleine auf — das sind die sogenannten Late Bloomer. Die andere Hälfte entwickelt jedoch eine Sprachentwicklungsstörung.

    Woran erkenne ich, ob mein Kind betroffen ist? Folgende Anzeichen können auf einen Late Talker hindeuten: • Weniger als 50 Wörter mit 24 Monaten • Keine Zwei-Wort-Sätze mit 2 Jahren • Geringer Wortschatz im Vergleich zu Gleichaltrigen • Kind zeigt und deutet viel, spricht aber wenig

    Was können Eltern tun? 1. Viel vorlesen und erzählen 2. Sprache im Alltag anbieten: Handlungen sprachlich begleiten 3. Blickkontakt beim Sprechen halten 4. Nicht zum Nachsprechen auffordern 5. Frühzeitig eine logopädische Beratung aufsuchen

    Therapie bei Broer & Dickhöfer Wir bieten eine spezialisierte Diagnostik für Late Talker an. Bei Bedarf starten wir mit einer spielerischen Frühtherapie, die auf die natürliche Sprachentwicklung aufbaut.

    FAQ

    Ist mein Kind ein Late Talker? Wenn Ihr Kind mit 2 Jahren weniger als 50 Wörter spricht, empfehlen wir eine Abklärung.

    Braucht jeder Late Talker Therapie? Nein, aber eine Diagnostik ist wichtig, um den individuellen Förderbedarf einzuschätzen.

    Wer stellt die Diagnose? Kinderärzte oder Logopäden können eine fundierte Einschätzung geben.