Logopädie nach Schädel-Hirn-Trauma
8. März 2026

Logopädie nach Schädel-Hirn-Trauma
Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) kann vielfältige Auswirkungen auf Sprache, Sprechen und Schlucken haben. Logopädische Rehabilitation beginnt idealerweise noch in der Akutklinik.
Mögliche Folgen eines SHT
- Aphasie (Sprachstörung): Wortfindungsschwierigkeiten, Sprachverständnisprobleme
- Dysarthrie (Sprechstörung): Undeutliches, verwaschenes Sprechen
- Dysphagie (Schluckstörung): Verschlucken, Aspiration
- Kognitive Kommunikationsstörung: Probleme mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis
Phasen der Rehabilitation
Akutphase: Sicherung der Schluckfunktion, erste Kommunikationsanbahnung Frührehabilitation: Aufbau grundlegender Sprachfunktionen Weiterführende Rehabilitation: Gezielte Therapie der Defizite Ambulante Nachsorge: Langfristige Verbesserung und Alltagstransfer
Unsere Rolle
Wir begleiten Patienten nach SHT in der ambulanten Phase und arbeiten eng mit Ärzten, Ergotherapeuten und Neuropsychologen zusammen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Rehabilitation? Monate bis Jahre – das Gehirn kann sich lange regenerieren.
Kommt die Sprache vollständig zurück? Das hängt von Ort und Schwere der Schädigung ab. Verbesserungen sind fast immer möglich.
