Musik und Sprachtherapie – Wie Rhythmus die Sprache fördert
11. März 2026

Musik und Sprachtherapie – Wie Rhythmus die Sprache fördert
Musik und Sprache werden im Gehirn in überlappenden Regionen verarbeitet. Diesen Zusammenhang nutzen wir in der Logopädie gezielt.
Warum Musik die Sprache fördert
- Rhythmus hilft bei der Wortbetonung und Satzmelodie
- Lieder erweitern den Wortschatz spielerisch
- Reime schulen das phonologische Bewusstsein
- Singen aktiviert beide Gehirnhälften
- Musik motiviert und macht Spaß
Musik in der Stottertherapie
Beim Singen stottern die meisten Betroffenen nicht – ein Phänomen, das therapeutisch genutzt wird. Melodic Intonation Therapy (MIT) überbrückt Sprechblockaden.
Musik bei Aphasie
Nach einem Schlaganfall können manche Patienten nicht mehr sprechen, aber noch singen. MIT nutzt dies als Brücke zurück zur Sprache.
Musik in der Kindertherapie
- Klatschspiele für Silbentrennung
- Lieder zum Lautanbahnung
- Rhythmusübungen für Mundmotorik
- Instrumentenspiel für Atemkontrolle
Häufig gestellte Fragen
Braucht mein Kind musikalisches Talent? Nein, es geht nicht um musikalische Leistung, sondern um Freude an Rhythmus und Klang.
Kann ich Musik auch zu Hause einsetzen? Ja! Singen Sie mit Ihrem Kind, machen Sie Klatschspiele und hören Sie gemeinsam Musik.
