Schluckstörungen (Dysphagie): Risiken erkennen und behandeln
13. März 2026

Schlucken ist ein komplexer Vorgang, an dem über 50 Muskelpaare beteiligt sind. Wenn dieser Prozess gestört ist, spricht man von einer Dysphagie — einer Schluckstörung.
Wer ist betroffen? Schluckstörungen treten häufig auf nach: • Schlaganfall • Neurologischen Erkrankungen (Parkinson, MS, ALS) • Tumoroperationen im Kopf-Hals-Bereich • Im hohen Alter (Presbyphagie) • Bei Frühgeborenen und Säuglingen
Warum sind Schluckstörungen gefährlich? Eine unbehandelte Dysphagie kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen: • Aspiration: Nahrung gelangt in die Lunge • Aspirationspneumonie: Lungenentzündung durch verschluckte Nahrung • Mangelernährung und Dehydration • Erstickungsgefahr
Symptome einer Schluckstörung • Häufiges Verschlucken oder Husten beim Essen • Veränderte Stimmqualität nach dem Schlucken (gurgelig, belegt) • Nahrung bleibt im Hals stecken • Gewichtsverlust • Angst vor dem Essen
Logopädische Therapie bei Dysphagie Unsere spezialisierten Therapeutinnen bei Broer & Dickhöfer bieten: 1. Differenzierte Diagnostik (klinische Schluckuntersuchung) 2. Restituierende Verfahren: Kräftigung der Schluckmuskulatur 3. Kompensatorische Techniken: Sichere Schluckmanöver 4. Kostanpassung: Beratung zur geeigneten Nahrungskonsistenz 5. Trachealkanülenmanagement
Unsere Expertise Mehrere unserer Therapeutinnen haben spezielle Fortbildungen in Dysphagietherapie, FDT, F.O.T.T. und Trachealkanülenmanagement absolviert.
FAQ
Werden Schluckstörungen von der Kasse übernommen? Ja, mit ärztlicher Verordnung ist die Therapie eine Kassenleistung.
Kann man Schluckstörungen heilen? Je nach Ursache ist eine deutliche Verbesserung oder Heilung möglich.
Wie erkenne ich eine Schluckstörung bei Angehörigen? Achten Sie auf Husten beim Essen, Gewichtsverlust und Stimmveränderungen.
